Demokrat Stevens hat Republikaner Rogers in einem Senatsrennen unterstützt, so ein Liveblog, der die US-Kongresswahlen vom 3. November und Entwicklungen in Donald Trumps zweiter Präsidentschaft verfolgt. Der Liveblog nannte die Unterstützung, ohne weitere Einzelheiten über den Wettbewerb zu nennen.
Unter den rechtlichen Entwicklungen wies ein Gericht eine Trump-Klage zur Wahl in Alaska ab, und ein US-Gericht untersagte es Trumps Regierung, Wahlhelfer unter Druck zu setzen. Der Liveblog berichtete außerdem, die US-Regierung verschärfe Ermittlungen gegen Demokraten in Alaska. Getrennt davon vermerkte er eine Klage zu Trumps Triumphbogen und berichtete, dass zwei chinesische Staatsangehörige in Kalifornien wegen Spionage verurteilt wurden.
Die Trump-Regierung verspottete in einem etwa einminütigen Halloween-Video inhaftierte Migranten; es begann mit Horrorfilmfiguren und zeigte dann Festnahmen und inhaftierte Migranten, wobei eine Bildunterschrift einen der Gezeigten als einen wegen Totschlags gesuchten Mann auswies. Die Einwanderungsbehörde spielt eine zentrale Rolle in Trumps Kampagne zur Massenabschiebung von Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Das Verteidigungsministerium verbreitete ein Video mit dem Titel „We are haunting America's enemies“, das Raketenstarts, Soldaten und Explosionen zeigte, darunter Clips, in denen Trump die Tötung von Drogenschmugglern verkündet und Verteidigungsminister Pete Hegseth droht, Menschen zu töten, die Amerikaner töten. Das FBI veröffentlichte ein animiertes Video mit einer Karikatur von FBI-Chef Kash Patel und präsentierte zu einer Variante von „Thriller“ Zahlen zu einem behaupteten Rückgang der Kriminalität.
Trump erlaubte Bolsonaro, der Brasiliens Präsidentschaftswahl verlor, einen unbefristeten Aufenthalt in den Vereinigten Staaten – ein Schritt, der die Beziehungen zwischen den beiden größten Demokratien in Amerika wahrscheinlich weiter belasten dürfte. Zuvor sprach US-Außenminister Marco Rubio am Rande eines G20-Treffens in Atlanta mit Brasiliens Außenminister Mauro Vieira. Bolsonaro verließ Brasilien, nachdem er die Präsidentschaftswahl gegen den linken Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva verloren hatte; kurz nach seiner Niederlage ordnete ein brasilianischer Richter die Beschlagnahme seines Passes an, weil er wegen Geldwäsche untersucht wurde und die Polizei ihn als Fluchtrisiko betrachtete.
Beim G20-Außenministertreffen gab es laut dem Liveblog kein „Familienfoto“ mit dem russischen Außenminister Lawrow. Wadephul sagte, es dürfe „keine falschen optischen Signale“ geben, und „mit Russland gibt es keine Normalität“, betonte aber die Bedeutung, kontroverse Fragen mit Lawrow im Plenum zu debattieren. Er sagte, er werde Russland erneut auffordern, die ukrainische Offerte einer Waffenruhe anzunehmen, beginnend im Schwarzen Meer. Rubio rief zu mehr Zusammenarbeit innerhalb der G20 auf.
Papst Leo XIV. gab bei den US-Zwischenwahlen seine Stimme ab, wobei die katholische Nachrichtenagentur KNA es als wahrscheinlich eine Neuheit bezeichnete, dass ein Papst sein Wahlrecht als Bürger eines anderen Landes ausübt. Leo, 1955 in Chicago als Robert Francis Prevost geboren, besitzt wegen seines langen Dienstes als Missionar und Bischof in Peru auch die peruanische Staatsangehörigkeit. Die Beziehungen zwischen dem aktuellen Vatikan und den US-Führern gelten als angespannt: Leo hat wiederholt Trumps Politik zu Pressefreiheit, Migration und Iran-Krieg kritisiert, und Trump hat ihn persönlich scharf angegriffen. Die beiden haben sich nicht direkt getroffen.
Trump sagte zwei seiner letzten Wahlkampfauftritte vor den Zwischenwahlen ab und erklärte, die Republikaner seien in Kansas und Iowa „in einer starken Position“ und die zuvor geplanten Veranstaltungen würden „nicht wie geplant stattfinden“. Er griff außerdem einen Reporter scharf an, der fragte, ob er des Reisens müde sei, und sagte: „Sie sind krank, diese Frage zu stellen“, und fügte hinzu: „Mir geht es großartig. Sie sind widerlich.“ Der Wortwechsel folgte, nachdem Trump von einer Wahlkampftour in South Carolina nach Washington zurückgekehrt war. Getrennt davon sagte Merz, er sehe unabhängig von den Zwischenwahlen einen langfristigen Wandel der US-Politik.
Der Militärchef informierte Trump laut dem Liveblog über Hinweise auf mögliche Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen. Die Spekulationen über mögliche neue US- und israelische Angriffe auf den Iran nach der Abstimmung am Dienstag hielten an, während US-Medien zuletzt über neue Bemühungen von Trumps Regierung und regionalen Vermittlern für eine diplomatische Lösung berichteten, wobei Vizepräsident JD Vance eine führende Rolle spielte. Die Straße von Hormus ist seit Langem ein zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran, und iranische Kräfte haben in den vergangenen Wochen Angriffe auf Schiffe in der Wasserstraße verstärkt. Teheran will Trump vor den Kongresswahlen mit steigenden Energiepreisen unter Druck setzen, und der Iran-Krieg, den Trump selbst begann, lastet zusammen mit höheren Kraftstoffpreisen schwer auf seinem Wahlkampf für republikanische Kollegen.
Quellen: FAZ.