Da die öffentliche Aufmerksamkeit zunehmend auf die Genauigkeit der Vorhersagen für die anstehenden Zwischenwahlen gerichtet ist, hat ein Umfrageinstitut spezifische Risiken angesprochen, denen aktuellen Umfragen gegenüberstehen. Als Reaktion auf Fragen von Lesern hebt die Analyse eine seltene Gelegenheit hervor, Methoden der Meinungsforschung durch die ungewöhnliche viersitzige Senatsvorwahl in Alaska im August zu validieren. Diese Wahl diente als plausibles Testbeispiel, da ihre Struktur einer allgemeinen Wahl ähnelte und ein offenes Stimmzettel-System aufwies, bei dem Kandidaten aller Parteien antraten und die vier Stimmenstärksten weiterkamen.
Durch den Vergleich der Umfrageergebnisse unter den Teilnehmern der Vorwahl mit den tatsächlichen Wahlergebnissen erscheinen die Daten konsistent. Unter den befragten Wählern lag die Demokratin Mary Peltola mit sechs Punkten vor dem republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan. Diese Zahl stimmt eng mit dem tatsächlichen Ergebnis der Vorwahl überein, bei dem demokratische Kandidaten insgesamt fünf Punkte besser abschnitten als Republikaner, oder sieben Punkte, wenn man die Stimmen für einen dritten Kandidaten namens Dan Sullivan ausschließt, der scheinbar Unterstützung von Demokraten anzog, die ihn als Störfaktor einsetzen wollten.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Alaska-Umfrage die Leistung der Demokraten innerhalb dieses spezifischen Segments des Wählerkörpers nicht signifikant überschätzt hat. Während diese Ergebnisse beruhigender sind als ein hypothetisches Szenario, in dem Peltola unter den Vorwahlwählern mit 14 Punkten führte, beseitigen sie nicht alle Bedenken für die Umfrageinstitute. Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass trotz dieser Validierung zahlreiche andere Risiken bestehen bleiben, die weiterhin die Genauigkeit von Umfragen herausfordern.
Quellen: The New York Times Politics.