Menschen, die an der sozialen Bewegung in Frankreich teilnahmen, erlitten während eines Monats von Protesten schwere Verletzungen, wie aus einer Recherche von Le Monde hervorgeht. Die Zeitung berichtet, dass die Zahl der Verletzungen nach dem Höhepunkt der Demonstrationen am 17. Oktober zunahm, und untersucht den Einsatz von Waffen sowie die Verantwortung der Sicherheitskräfte.
Zu den Befragten gehört Brice B., 27, der aus Seine-et-Marne anreiste, um am 17. Oktober in Paris zu demonstrieren. Kurz nach 18 Uhr suchte er in der Nähe der Place de la République neben einem Restaurant Schutz, während die Polizei und Menschen, die als Randalierer bezeichnet wurden, zusammenstießen und Wurfgeschosse flogen.
Zu Beginn des Boulevard Voltaire explodierte eine Granate in seiner Nähe und verbrannte seinen Arm. Brice sagte, er habe seine Jacke ausgezogen und ein Loch in seinem Arm gesehen, aus dem Blut floss. Nachdem er ohnmächtig geworden war, wurde er behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Ein Chirurg entfernte ein Metallsplitterstück aus der Granate; Brice behielt es, berichtet Le Monde.
Der verfügbare Teil der Recherche enthält keine weiteren Angaben zu den anderen Verletzten oder zu den umfassenderen Erkenntnissen über den Waffeneinsatz und die Verantwortung der Polizei.
Quellen: Le Monde Politique.