Eine in der Ukraine und Russland genutzte Notfall-Warn-App wurde nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe gehackt. Die Luftwaffe sagte, die Luftalarm-App sei gehackt worden, wie der Liveblog berichtete.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen etwaigen Stopp ukrainischer Angriffe auf russische Ölanlagen mit Lieferungen von US-Raketen verknüpft, wie der Liveblog berichtete. Weitere Einzelheiten zu dieser Bedingung wurden nicht genannt.
Einem Bericht zufolge drängen die Vereinigten Staaten auf eine Wiederaufnahme russischer Gasexporte nach Europa.
Steinmeier sagte nach einem Treffen mit Xi in Peking, Xi habe keine Hinweise darauf gegeben, dass ein Ukraine-Gipfel unter Beteiligung der USA, Russlands und Chinas vorbereitet werde. Steinmeier sagte, Xi habe betont, dass der Konflikt europäisch sei und dass Europäer am Tisch sitzen müssten. Als Steinmeier einen möglichen Ukraine-Gipfel ansprach, sagte er, er habe Irritation auf Xis Gesicht sehen können. Die Äußerungen fallen in eine Zeit von Berichten über ein mögliches Dreiertreffen am Rande der APEC-Konferenz Mitte November. Der russische Präsident Wladimir Putin habe ein solches Treffen vorgeschlagen, um über nukleare Abrüstung zu sprechen, und der US-Präsident Donald Trump habe gesagt, er sei dafür offen und werde bei einer solchen Gelegenheit auch „die Ukraine“ ansprechen.
Moskau meldete einen Drohnenangriff auf Industrieunternehmen. Ukrainische Medien berichteten über einen Angriff auf die Ölraffinerie Kstowo und beschrieben sie als eine der größten Raffinerien Russlands zur Herstellung von Kraft- und Schmierstoffen. Die Ukraine teilte außerdem mit, dass ein russisches Werk zur Herstellung von Raketentreibstoff im Süden Russlands bei einer Operation mit Drohnen und ukrainischen Neptune-Raketensystemen beschädigt worden sei. Die Anlage sei wichtig für Russlands Kriegsanstrengungen, weil dort Treibstoff für militärische Raketen hergestellt werde, heißt es in dem Bericht.
Selenskyj sagte, russische Angriffe hätten massive Stromausfälle verursacht. In den Regionen Kyjiw und Dnipropetrowsk sei die Stromversorgung für etwa 280.000 Haushalte unterbrochen worden. Selenskyj beschrieb die Lage als schwierig und sagte, die Welt sehe täglich, dass Russland gezielt zivile Infrastruktur angreife. Er sagte, jeder, der verhindern wolle, dass sich die russische Eskalation weiter nach Europa ausbreite, müsse der Ukraine helfen.
Selenskyj dankte dem türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan für Unterstützung im Energiesektor. Erdogan nannte Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel, unabhängig davon, wer sie ausführe, und sagte, er und Selenskyj hätten die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer erörtert. Er sagte, er werde die Gespräche zu diesem Thema mit allen Seiten fortsetzen.
Die Ukraine brachte fast 200 Zivilisten aus der Region Cherson in Sicherheit, wie der Liveblog berichtete, während die Zusammenfassung 167 Evakuierte nannte. Flüchtlinge aus Oleschky kamen in der Ukraine an, und Belarus meldete, dass Flüchtlinge aus Oleschky dort angekommen seien. Russland sagte, Flüchtlinge aus Oleschky seien in Richtung Ukraine ausgeflogen worden. Für die Evakuierung aus Oleschky am Vortag gab es keine konkreten Zahlen; Berichten zufolge verließen mehr als 200 Menschen die Stadt in Richtung Ukraine, während Dutzende sich entschieden, in russisch kontrollierte Gebiete zu gehen. Die Menschen hatten nach russischen und ukrainischen Darstellungen die Wahl, die Stadt zu verlassen oder zu bleiben. Dutzende Flüchtlinge wurden vorübergehend in Simferopol auf der von Russland annektierten Krimhalbinsel untergebracht, bevor sie ihre Reise fortsetzten. Mehr als 1.000 Menschen könnten noch in der Stadt leben, die von der Außenwelt abgeschnitten ist.
Quellen: FAZ.