Migräne bei Männern wird möglicherweise nicht erkannt, weil sie sich anders äußern kann als bei Frauen. Daher leiden manche Männer möglicherweise länger als nötig unter den Symptomen. Testosteron wird als möglicher Faktor genannt, doch die verfügbaren Informationen belegen keinen ursächlichen Zusammenhang.
Eine neue Leitlinie zur Migräneprävention des US-amerikanischen Neurologieverbands konzentriert sich darauf, Patienten zu identifizieren, die von einer vorbeugenden Behandlung profitieren könnten. Dazu gehören Menschen, die an vier oder mehr Tagen im Monat Migräne haben, Menschen mit mittelschweren bis schweren Kopfschmerzen an vier Tagen im Monat sowie Patienten, deren Leben durch die Migräne besonders stark beeinträchtigt wird.
Der Neurologe Lars Neeb bezeichnete die Leitlinie als klar und gut strukturiert und lobte ihre Empfehlungen.
Quellen: FAZ.