Die New York Times setzt ein landesweites Reporterteam ein, um Wahlprobleme und Hinweise zu verfolgen. Die Journalisten teilen über einen Slack-Kanal namens #Votewatch aktuelle Informationen. Ziel der Initiative ist es, mögliche Probleme in Wahllokalen zu erkennen und für die Leser zu untersuchen.
Zu den im Kanal geteilten Meldungen gehörten Störungen bei der Stimmabgabe in Westchester County im Bundesstaat New York, ein verspäteter Beginn in Broward County in Florida und schwierige Bedingungen für den Weg zu Wahllokalen in der Navajo Nation. Journalisten wiesen außerdem auf defekte Wahlmaschinen, lange Warteschlangen und Verschwörungstheorien hin, die über die Wahl verbreitet wurden. Die Zeitung erklärte, dass die Meldungen vor ihrer Veröffentlichung überprüft werden.
Die Redakteurinnen Monica Davey und Amy Gardner sagten, das Team bestehe aus Reportern, die damit beauftragt seien, einzelne Bundesstaaten auf Unregelmäßigkeiten und andere Probleme zu beobachten. Diese Reporter hätten Kontakte zu Wahlbeamten in ihren Bundesstaaten und größeren Städten sowie zu politischen Parteien und Wahlkampfteams auf Bundesstaatsebene aufgebaut, um Meldungen rasch untersuchen und bestätigte Informationen weitergeben zu können.
Davey sagte, das Ziel bestehe darin, den Lesern zu helfen, zwischen dem Geschehen in Wahllokalen und Gerüchten zu unterscheiden. Gardner bezeichnete dies als die bisher umfassendste Vote-Watch-Initiative der Times.
Quellen: The New York Times Politics.