Der Wahltag ist gekommen, und die Wählerinnen und Wähler entscheiden darüber, wer den Kongress kontrolliert. Das Ergebnis wird auch als Urteil über einen Präsidenten verstanden werden, der zwar nicht zur Wahl steht, die Menschen aber dazu aufgefordert hat, so abzustimmen, als stünde er auf dem Stimmzettel, heißt es in dem Bericht.
Der Leitfaden warnt, dass der Ausgang weiterhin schwer vorherzusagen ist. Das umkämpfte Feld bei den Senatswahlen ist ungewöhnlich groß, sodass die Republikaner Sitze in Bundesstaaten verteidigen müssen, in denen sie es häufig leichter hatten. Zugleich könnten strukturelle Vorteile einiger republikanischer Kandidaten es den Demokraten erschweren, wichtige Rennen zu gewinnen.
Prognostiker erwarten, dass die Republikaner die Kontrolle über das Repräsentantenhaus verlieren werden. Wie groß der Verlust ausfallen wird, ist jedoch ungewiss, und ihre Vorhersagen könnten falsch sein. Daher konzentriert sich der Leitfaden darauf, die Ergebnisse zu deuten, sobald sie eintreffen, statt einen eindeutigen Ausgang vorherzusagen.
In Kentucky und Indiana haben einige Wahllokale bereits geschlossen. Obwohl diese Bundesstaaten normalerweise nur begrenzte Rückschlüsse auf das Gesamtbild im Land zulassen, zählen sie zu den ersten Orten, an denen sich am Wahlabend frühe Hinweise beobachten lassen.
Quellen: The New York Times Politics.