À Punt, der valencianische öffentlich-rechtliche Fernsehsender, hat La mort de Guillem kurzfristig aus seinem Programm genommen, obwohl der Film das gesamte Wochenende über beworben worden war. Der vom Sender mitproduzierte Film erzählt von der Ermordung des jungen Antifaschisten Guillem Agulló durch Rechtsextremisten.
Der Film sollte am Montag um 22:45 Uhr ausgestrahlt werden, wurde jedoch am Montagmorgen aus dem Programm genommen. Stattdessen wird M'esperaràs gezeigt, eine Komödie des Theaterregisseurs Carles Alberola.
Wie elDiario.es berichtete, erklärten Quellen des öffentlich-rechtlichen Senders, À Punt habe seit mehreren Wochen montags zur Hauptsendezeit eine Reihe valencianischsprachiger Filme ausgestrahlt und werde dies auch in den kommenden Wochen fortsetzen. Sie sagten, die Entscheidung, an diesem Abend statt des zuvor angekündigten Films eine Komödie zu zeigen, sei aus programmlichen Gründen getroffen worden.
Die Änderung erfolgt wenige Tage bevor die Familie von Guillem Agulló in Madrid eine Kampagne vorstellen soll, in der die spanische Regierung aufgefordert wird, den jungen Antifaschisten als Opfer des Terrorismus anzuerkennen. Die Initiative wird von Consuelo Ordóñez, der Präsidentin des Verbands der Terrorismusopfer, sowie von weiteren Persönlichkeiten aus ganz Spanien unterstützt.
Quellen: elDiario.es.