Die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) hat den in Saudi-Arabien geplanten Asien-Cup verschoben. Als Grund nannte sie Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten bei Reisen und der Veranstaltungslogistik. Das Turnier wird statt der ursprünglich geplanten Termine vom 7. Januar bis zum 5. Februar 2027 nun vom 23. Dezember 2027 bis zum 21. Januar 2028 ausgetragen.

Die AFC erklärte, die Entscheidung sei auf außergewöhnliche Umstände infolge der Entwicklungen in der Region zurückzuführen, darunter erhebliche logistische Herausforderungen und Reisebehinderungen. Sie bezeichnete die Verschiebung als notwendig im Interesse der teilnehmenden Mannschaften, Offiziellen, Zuschauer und anderer Beteiligter. Der überarbeitete Spielplan wird der FIFA zur Genehmigung vorgelegt.

Auch andere Sportveranstaltungen in Saudi-Arabien sind betroffen. Das prestigeträchtige Tennis-Einladungsturnier Six Kings Slam, das ursprünglich im Oktober stattfinden sollte, ist nun für das Jahresende geplant. Dem Bericht zufolge wurde auch die Rallye Dakar an einen anderen Ort verlegt.

Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz haben sich gegenseitig angegriffen. Seit 2022 hatte ein Waffenstillstand gegolten, doch im Juli eskalierte der Konflikt im Zuge des Iran-Kriegs erneut. Seitdem ist Saudi-Arabien heftigem Beschuss aus dem Jemen ausgesetzt; zu den getroffenen Zielen gehörten Flughäfen und Ölanlagen.

Quellen: FAZ.