Ein Kandidat für das Amt des nächsten Bundespräsidenten müsste praktisch und bodenständig sein und zugleich internationale Aufgeschlossenheit mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für den Staat verbinden, heißt es in einem Kommentar zu Friedrich Merz’ Suche nach einem Kandidaten.
Die ideale Person wäre einfühlsam und freundlich, zugleich aber standhaft und entschlossen. Sie würde als moralische Autorität wirken, die einer mutlosen Nation ins Gewissen reden und ihr zugleich Zuversicht vermitteln könnte, so der Kommentar.
Außerdem greift der Kommentar Gerhard Schröders Formulierung „fordern und fördern“ auf und weist darauf hin, dass es angesichts seiner Haltung zu Moskau und seiner Bezeichnung Wladimir Putins als „lupenreinen Demokraten“ kompliziert sei, den ehemaligen Bundeskanzler zu zitieren.
Quellen: FAZ.