Mehr als 1.200 Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des deutschen Volksmusiksängers Heino und seiner verstorbenen Frau Hannelore werden in Klagenfurt, Österreich, versteigert. Die Auktion läuft bis zum 20. November; der Erlös könnte sich laut dem Bericht auf 100.000 € belaufen. Das Geld geht an Heino und seinen Manager Helmut Werner.

Die angebotenen Stücke reichen von einem lange genutzten Ehebett und einem Bentley bis zu einem Nintendo Game Boy Advance, dessen Funktionsfähigkeit nicht überprüft wurde, Familienfotos, einem Jagdgewehr und einer Sammlung von Hannelores Haaraccessoires. Selbst ein ungeöffneter Nivea Aftershave-Balsam hat ein Gebot erhalten. Werner sagte, die Gegenstände seien beim Räumen von vier Haushalten auf Mallorca, in Florida, Bad Münstereifel und Kitzbühel zusammengetragen worden.

Der 42-jährige Werner ist Heinos Alleinerbe. Er und seine Familie wohnen mit dem Sänger in dessen Villa in Kitzbühel, die bereits auf Werner übertragen wurde. Voraussichtlich wird er auch Heinos Musikrechte erhalten. Heinos Sohn Uwe Kramm soll weitgehend enterbt werden; beide haben erklärt, dass sie keinen Kontakt mehr zueinander haben.

Werner sagte, bei der Auktion gehe es nicht in erster Linie darum, Geld einzunehmen. Heino wolle nicht mehr benötigte Besitztümer loswerden und vermeiden, dass andere sich nach seinem Tod darum kümmern müssten. Ein Porträt des Sängers wird zugunsten der Wohltätigkeitsorganisation Ein Herz für Kinder versteigert; der übrige Erlös geht an Heino und Werner.

Für den Bentley, der als das letzte Auto bezeichnet wird, das Heino selbst gefahren hat, gilt ein Mindestpreis von 25.000 €; ein Gebot in dieser Höhe liegt bereits vor. Auch ein blaues BMW-Cabriolet, das Hannelore gehörte, wird verkauft. Heino tritt weiterhin auf, und Werner hat für 2027 eine Tournee mit dem Titel „Made in Germany Vol. 2“ geplant.

Quellen: FAZ.