Nordkorea erklärt, einen Streubombenkopf für einen Marschflugkörper getestet zu haben. Der Test wurde innerhalb weniger Tage nach einem separaten Test mit einer ballistischen Rakete gemeldet. Dem Bericht zufolge veröffentlichte das Land Fotos des jüngsten Tests.

Anders als ballistische Raketen fliegen Marschflugkörper in geringer Höhe und können während des Flugs gesteuert werden. Streumunition setzt über ein großes Gebiet zahlreiche kleinere Sprengkörper frei. Ihre Auswirkungen sind schwer zu kontrollieren, und Blindgänger können noch lange nach einem Angriff eine Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen.

Nordkorea behauptet, der getestete Gefechtskopf könne ein Gebiet von fünf bis sechs Hektar verwüsten. Diese Angabe wurde nicht unabhängig überprüft. Unklar ist auch, ob das System einsatzbereit ist und welche Reichweite es hat.

Quellen: FAZ.