Die Demokraten errangen am Dienstag Siege in mehreren Kongresswahlkreisen, die die Republikaner neu zugeschnitten hatten, um ihre Position vor den Zwischenwahlen zu stärken. Bis Dienstagabend waren viele der Neuzuschnitte der Partei gescheitert, wie aus den im Quellenmaterial gemeldeten Ergebnissen hervorging.

In Florida gewannen die Demokratinnen Kathy Castor und Pia Dandiya sowie der Demokrat Jared Moskowitz in neu zugeschnittenen Wahlkreisen, wie aus den Prognosen der Associated Press zum Ausgang der Wahlkämpfe hervorging. In North Carolina behielt der demokratische Abgeordnete Don Davis seinen Sitz im 1. Wahlkreis – trotz einer neuen Karte, die den Wahlkreis für die Republikaner wettbewerbsfähiger machen sollte. The Downballot schätzte, dass Donald Trump den neu zugeschnittenen Wahlkreis mit einem Vorsprung von fast 12 Prozentpunkten gewonnen hätte.

Auch der Demokrat Shomari Figures aus Alabama behauptete sich im neu zugeschnittenen 2. Kongresswahlkreis des Bundesstaates, wie aus einer Prognose der AP zum Wahlausgang hervorging. Die Republikaner hatten die Wahlkreiskarte des Bundesstaates überarbeitet, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das Wahlrechtsgesetz Anfang des Jahres weiter geschwächt hatte. In Texas, dem ersten Bundesstaat, der seine Karte auf Drängen Trumps neu zuschnitt, hatten die Demokraten mehrere der neu geschaffenen Wahlkreise gewonnen.

Die Republikaner hatten erwartet, dass Wähler, die Trump 2024 unterstützt hatten, bei dieser Wahl für sie stimmen würden. In Texas hatte die Partei unter der neuen Karte auf eine stärkere Unterstützung unter den Latino-Wählern gesetzt, doch viele dieser Wähler wandten sich in diesem Jahr den Demokraten zu.

Quellen: NPR Politics.